Anwendung

Anwendung

Das Gerät wird direkt auf die Waben, über den Wabensitz gestellt (wie in den Bildern unten dargestellt). Um eine Verbauung während der Tracht auszuschließen, kann man ein Metallgitter (3-4mm) auf die Rähmchen legen (keine Folie!). Darüber kommen eine Leerzarge und dann der Deckel. In der Praxis wird die Behandlung mindestens zweimal im Jahr durchgeführt, wegen möglicher Reinfektion. Der ideale Zeitpunkt ist, wenn die Völker auf höchstens zwei Zargen sitzen,damit der Schalldruck auch bis in die unterste Zarge hineingeht. Aber auch bei verstärktem Varroadruck im Sommer, wenn zusätzlich noch die Honigräume aufgesetzt sind, kann man den "Varroa-Killer-Sound" einsetzen, denn der Ultraschall schadet dem Honig nicht. Allerdings liegt der Behandlungserfolg dann nur bei 90 % denn je größer die Entfernung vom Gerät zur Brutzarge ist, desto schwächer wird die Dezibelleistung.

      

Frequenzen von 14.500 – 15.000 Hertz bei 90 Dezibel sind für Menschen mit gutem Gehör hörbar. Besonders bei Kindern. Außerhalb des Bienenkastens liegt der Schalldruck nur noch bei ca. 30 Dezibel. Imker, die die Frequenzen hören können, nehmen einfach OHROPAX (Gehörstöpsel) bei der Anwendung und schon ist Ruhe.

Durch den Verflug von Bienen aus fremden, varroabelasteten Völkern am Stand kann es zur Reinfektion des behandelten Volkes kommen, wenn nicht alle Völker am Stand gleichzeitig entmilbt werden. Dies ist vor allem im Herbst der Fall, wenn stark geschwächte Völker zusammenbrechen.
Wir empfehlen zu dieser Zeit deswegen eine Behandlung von allen Völkern am Stand gleichzeitig.
Bis zum Start der Massentrachten und ab der Winterruhe ist das Problem natürlich nicht vorhanden.
 
Grundsätzlich können Sie mit einem Gerät bei zweimaliger Anwendung im Jahr 6 Völker behandeln.
Das Gerät wird optimaler Weise mit einem Bleigelakku betrieben (kein Risiko wegen auslaufender Batteriesäure). Eine Akkuladung reicht für die gesamte Behandlungsdauer von 40 Tagen aus. 

Hier noch ein Video zur Inbetriebnahme...

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